Grundlagen der Belichtungsmessung
Belichtungsmessung ist eine grundlegende Technik der Fotografie – unabhängig davon, ob analog oder digital gearbeitet wird. Während digitale Kameras mit Histogrammen und Sofortkontrolle unterstützen, erfordert die analoge Fotografie ein deutlich bewussteres und vorausschauendes Arbeiten. Fehler lassen sich nicht sofort erkennen, weshalb eine präzise Messung entscheidend ist.
Gerade in Extremsituationen – etwa bei starkem Gegenlicht oder sehr hohem Motivkontrast – reicht die kamerainterne Messung oft nicht aus. Hier kommt häufig ein Handbelichtungsmesser zum Einsatz.
Das Standardobjektiv – definiert durch den Bildwinkel, nicht durch die Brennweite
In der Fotografie gilt das Standardobjektiv als eines der wichtigsten Objektive überhaupt. Es wird häufig als „natürlich“ beschrieben, weil seine Bildwirkung dem menschlichen Seheindruck sehr nahekommt. Entscheidend dabei ist jedoch ein Punkt, der oft missverstanden wird: Ein Standardobjektiv ist nicht durch eine feste Brennweite definiert, sondern durch seinen Bildwinkel.
Doch gerade dieser menschliche Seheindruck, macht es zum perfekten Objektiv für Einsteiger in die Fotografie. Denn beim Blick durch den Sucher, vergisst man meist zu prüfen ob es nicht einen besseren Standort gibt. Mit dem Standardobjektiv gewöhnt man sich die Arbeitsweise des Kunstmalers an, in dem man zuerst die Szene vom blossem Auge abscannt, um sein Motiv in Szene zu setzen.

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Das Zonensystem – Kontrolle über Licht und Tonwerte in der Fotografie
Das Zonensystem ist ein fotografisches Konzept, das entwickelt wurde, um Belichtung und Entwicklung so zu steuern, dass ein Motiv mit allen gewünschten Tonwerten wiedergegeben wird – von tiefem Schwarz bis zu strahlendem Weiß. Es wurde in den 1930er-Jahren von Ansel Adams und Fred Archer entwickelt und fand vor allem in der Schwarzweißfotografie Anwendung.
Die Bilder von Ansel Adams aus dem Yosemite Nationalpark. Kaum jemand weiss, welchen Aufwand Ansel Adams für diese Bilder betrieben hat. Denn er fotografierte noch mit der Fachkamera, die schon sehr viel Zeit benötigte bis sie nur aufgebaut war.

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Kameraeinstellungen in der Digitalfotografie – umfassend erklärt
Die Digitalfotografie bietet heute mehr kreative Möglichkeiten denn je. Obwohl moderne Kameras mit Automatikprogrammen arbeiten, bleiben die grundlegenden Kameraeinstellungen entscheidend für Bildgestaltung und Qualität. Besonders wichtig ist das Verständnis des Unterschieds zwischen RAW- und JPEG-Aufnahmen – denn davon hängt ab, welche Einstellungen bereits bei der Aufnahme kritisch sind und welche sich später problemlos korrigieren lassen.

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High Key und Low Key in der Fotografie
Zwei Stilmittel mit großer Wirkung
In der Fotografie gehören High-Key- und Low-Key-Aufnahmen zu den spannendsten Lichtstilen, wenn es darum geht, Emotionen zu transportieren und die Bildwirkung gezielt zu steuern. Beide Techniken spielen mit extremen Helligkeitsbereichen, führen aber zu komplett unterschiedlichen Ergebnissen.
