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Zwischen Fotografie und Malerei
Warum Individualität auf einer Fotoausstellung entscheidend ist
In der heutigen Zeit werden wir täglich mit Bildern überflutet. Soziale Medien, Werbung und digitale Plattformen sorgen dafür, dass Fotografien in Sekundenschnelle konsumiert und oft genauso schnell wieder vergessen werden. Gerade deshalb stellt sich bei einer Fotoausstellung eine wichtige Frage: Wie schafft man es, dass Menschen stehen bleiben, hinschauen und sich an die Bilder erinnern?
Für mich liegt die Antwort in der eigenen Handschrift.

Der Mythos vom „cinematischen Look“ – Warum es ihn so nie gab
Ein Modebegriff trifft auf filmhistorische Realität
In der heutigen Welt digitaler Bewegtbilder ist der Begriff „cinematischer Look“ zu einem omnipräsenten Schlagwort geworden. Social-Media-Tutorials versprechen ihn in fünf Minuten, Kamerahersteller werben mit ihm, und Content Creator sprechen fast schon religiös über Wege, ihren Videos „mehr Cinematic“ zu verleihen. Der Begriff fungiert als Sammelbezeichnung für alles, was „irgendwie nach Kino aussieht“: weit, weich, warm, dramatisch.
Doch diese moderne Nutzung ist historisch unpräzise. Das Kino hat über seine mehr als 120-jährige Geschichte nie einen einheitlichen visuellen Standard besessen. Ganz im Gegenteil: Es war ein ständiges Labor der Formate, Techniken und Ästhetiken. Jeder Versuch, den „cinematischen Look“ als etwas Fixes zu definieren, scheitert an der enormen Pluralität der Filmgeschichte.
Um zu verstehen, warum es diesen Look nie gab, muss man dorthin blicken, wo die heutigen Vorstellungen oft hergeleitet werden: die technische Formatvielfalt der 1950er und 60er Jahre, jene Ära, in der das Breitbildkino geboren wurde – und doch alles andere als homogen war.
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Alles hat einen Anfang...
...und alles beginnt mit einer Entscheidung, so auch dieser Blog. In den letzten Jahren musste ich immer wieder gegen Mythen ankämpfen, welche Kurs und Workshopteilnehmer aus den sozialen Medien hatten. Genau solche Mythen werde ich hier an dieser Stelle auch behandeln. Doch es sollen auch unterhaltsame und lehrreiche Themen einfliessen. Es hilft auch mir selber weiter wenn ich immer auch auf eine schriftliche Quelle verweisen kann.

Authentizität & „Intentional Imperfection“ in der Fotografie
Warum nicht jedes Bild perfekt sein muss
In einer Zeit, in der Bildbearbeitung immer leistungsfähiger wird und künstliche Intelligenz scheinbar makellose Bilder auf Knopfdruck erzeugen kann, gewinnt ein Gegenpol zunehmend an Bedeutung: Authentizität.
Viele Fotografen entdecken heute bewusst die Schönheit des Unperfekten wieder. Kleine Unschärfen, Filmkorn, ungewöhnliche Kompositionen oder sichtbare Spuren des fotografischen Prozesses werden nicht länger als Fehler betrachtet, sondern als gestalterische Elemente. Dieses Konzept wird häufig als Intentional Imperfection – die bewusste Unvollkommenheit – bezeichnet.
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Die Zukunft des Fernsehens
Warum Auflösung nicht mehr der entscheidende Faktor ist – und was das für Fotografen und Videoproduzenten bedeutet
Seit Jahren treiben Hersteller die Auflösung von Fernsehgeräten immer weiter nach oben: von HD zu Full HD, von 4K zu 8K. Doch dieser Wettlauf stößt an eine natürliche Grenze – die des menschlichen Auges. Für Fotografen, Videoproduzenten und Content-Creator eröffnet sich dadurch eine neue Perspektive auf die Zukunft der Bildgestaltung.
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