Fotografie-Allgemein
Die Rolle der Fotografie in der modernen Welt
Fotografie ist weit mehr als das Festhalten eines Moments. In der modernen Welt ist sie ein zentrales Medium der Kommunikation, ein Werkzeug der Erinnerung und ein Motor gesellschaftlicher Veränderung. Durch technologische Innovationen und digitale Plattformen hat sich ihre Bedeutung vervielfacht – sie prägt, wie wir uns selbst sehen, wie wir Informationen aufnehmen und wie wir Wirklichkeit interpretieren.

Die einzigartige Leica M-A von Papst Franziskus
Ein Rekordverkauf für den guten Zweck
Im November 2025 wurde bei der 47. Leitz Photographica Auction im Hotel Imperial in Wien eine außergewöhnliche Kamera versteigert: eine speziell angefertigte Leica M-A, die Papst Franziskus (1936–2025) im Jahr 2024 von Leica Camera AG geschenkt bekommen hatte.Leica Camera

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Analoge Renaissance, digitale Zukunft
Wie der Trend zur Filmfotografie neue Innovationen anstoßen könnte
Die analoge Fotografie erlebt seit einigen Jahren eine bemerkenswerte Wiedergeburt. Junge Fotografen entdecken Filmkameras – oft aus Neugier, oft aus dem Wunsch nach Entschleunigung – und bringen damit Technologien, Denkweisen und Arbeitsabläufe zurück ins Bewusstsein, die längst als erledigt galten. Doch dieser Trend ist weit mehr als nostalgisches Spiel mit Retro-Optik. Er besitzt das Potenzial, die digitale Fotografie technisch wie konzeptionell neu zu inspirieren.

Warum wir beim Kamerakauf manchmal besser den Finger gerade lassen
Kaum kündigt ein Hersteller eine neue Kamera an, beginnt in der Fotoszene das große „Haben-will-Fieber“. Foren glühen, YouTube explodiert vor „First Look!“-Videos, und manch einer fühlt sich moralisch verpflichtet, sofort die Kreditkarte zu zücken. Schließlich wird diese Kamera ja sicher alles besser machen: mehr Dynamikumfang, mehr Megapixel, mehr „Wow!“.
Doch wenn man ehrlich ist, gibt es genauso viele Gründe, einfach mal locker zu bleiben. Hier sind ein paar davon – inklusive solcher, die man nur ungern zugibt.

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Die Vollendung eines Fotos
Warum ein Foto mehr ist als ein digitales Bild
Ein Klick, ein Augenblick, ein digitales Abbild – fertig? Nicht ganz. In einer Zeit, in der Fotos in Sekunden entstehen und ebenso schnell in den Tiefen des Smartphones verschwinden, ist es leicht zu vergessen, dass Fotografie einmal ein langsamer, bewusster Prozess war. Ein Prozess, der erst dann wirklich zu Ende war, wenn das Bild – gedruckt, gerahmt, aufgehängt – seinen Platz in der Welt gefunden hatte.
Vom flüchtigen Pixel zur bleibenden Präsenz
Heute lagern Abertausende Fotos auf unseren Geräten. Wir scrollen, liken, teilen – und vergessen. Doch die Magie eines Bildes entsteht nicht auf dem Display, sondern dann, wenn es den digitalen Raum verlässt und physisch wird. Erst an der Wand bekommt ein Foto Gewicht, Kontext und Bedeutung. Es wird zu einem Teil des Raums, einer Geschichte, eines Lebens.
Ein Ausdruck ist mehr als ein Stück Papier. Er ist eine Entscheidung. Welches Motiv ist es wert, gezeigt zu werden? Auf welchem Material, in welchem Format, in welchem Licht? Jedes gedruckte Foto ist ein Statement – und der Moment, in dem es an der Wand hängt, ist der Moment, in dem es fertig ist.
